Häufig gestellte Fragen
Und deren Antworten
Themen
Haben Sie weitere Fragen?
Gerne helfe ich Ihnen weiter und gebe Ihnen die Antworten, die Sie benötigen. Kontaktieren Sie mich gerne unverbindlich. Jederzeit.
Allgemeine Fragen
Was ist eine Mediation?
Eine Mediation ist ein durch eine ausgebildete Person, bezeichnet als Mediator:in, geführtes Gespräch für die Klärung eines Konflikts.
Danke für Ihre Frage!
Welche Themen und Konflikte eignen sich für eine Mediation?
Eine Mediation eignet sich für nahezu alle Themen und Konflikte. Mediationen finden Anwendung in Familie, Schule, Wirtschaft, Politik, Religion oder auch in einem so genannten Täter-Opfer-Ausgleich innerhalb des Strafrechts.
Danke für Ihre durchdachte Frage!
Was erhalten Sie bei einer Mediation?
Der Mehrwert einer Mediation in Ihrem Konfliktfall ist u.a.:
- Moderation durch herausfordernde Konfliktthemen
- Eine angemessene und konstruktive Gesprächskultur
- Klarheit
- Protokolle der Kernaussagen
- Eine neutrale Instanz
Danke für Ihre wertvolle Frage.
Wie lange dauert eine Mediation?
Die genaue Dauer ist von Konfliktfall zu Konfliktfall verschieden.
Bis heute haben sich alle meine Mediationen in einem Rahmen von 3 und 24 Stunden bewegt.
Danke für Ihre relevante Frage.
Was sind Vor- und Nachteile einer Mediation?
Was sind die Vorteile einer Mediation?
Mediation ist pragmatisch und zukunftsorientiert. Sie dient Ihnen als Werkzeug, um unmittelbar Lösungen für die aktuelle(n) Herausforderung(en) zu finden!
Was sind die Nachteile einer Mediation?
- Es bedarf Charakterstärke und Selbstüberwindung, sich mit möglichen Eigenarten konfrontiert zu sehen.
- Es gibt keine Garantie auf eine Einigung.
- Für die in einem Mediationsverfahren getroffenen Entscheidungen gilt Eigenverantwortung.
Möchten Sie mehr erfahren?
Detaillierte Informationen gibt es auf der Seite Wissenswert zu Mediation.
Spezifische Fragen
Wie könnte Ihre Mediation konkret aussehen?
In der Mediationslandschaft gibt es zwei Hauptstömungen hinsichtlich der Durchführung einer Mediation, der so genannte Runde Tisch und die Shuttle-Mediation. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine Mischform aus beiden am geeignetsten ist. Gerne berate ich Sie hierzu.
Was ist der Runde Tisch?
Die Mediation ist ein gemeinsames Gespräch zwischen allen Konfliktparteien.
Was ist die Shuttle-Mediation?
Die Mediation ist eine Reihe von Einzelgesprächen der einzelnen Konfliktparteien mit der mediierenden Person. Ein:e Mediator:in arbeitet als Übermittler:in in diplomatischer Mission.
Brauchen Sie mehr Informationen?
Detaillierte Informationen gibt es auf der Seite Wissenswertes zu Mediation.
Danke für Ihr Interesse!
Worauf achten Sie bei der Wahl Ihrer Mediationsleitung?
Bietet HOUSE OF MEDIATION reine Online-Mediationen an?
Nein, HOUSE OF MEDIATION hat sich gegen reine Online-Mediationen und für Mediationen in Präsenz entschieden.
Bitte erlauben Sie mir, dies zu erläutern:
Der Erfolg jeder und damit auch Ihrer Mediation liegt mir am Herzen. In Online-Mediationen ist ausschließlich ein begrenzter Teil der Instrumente für die Klärung des Konflikts im Vergleich zu einer in Präsenz stattfindenden Mediation verfügbar. Für einen Perspektivenwechsel bietet sich zum Beispiel ein Platztausch an.
In Ausnahmefällen, wie zum Beispiel bei Mediationen im Bereich des Täter-Opfer-Ausgleichs (Strafrecht), ist das Bedürfnis der Konfliktparteien nach physischer Distanz unter Umständen höher zu gewichten als die Anzahl der verfügbaren Instrumente. Kontaktieren Sie mich dazu gerne und ich unterstütze Sie bei der Suche.
Danke für Ihre aktuelle Frage.
Wie könnte Ihre Mediation starten?
In einem Einzelgespräch schildern Sie mir Ihre Konfliktsituation. Im Anschluss an unser Gespräch nehme ich mit Ihrem Einverständnis Kontakt zu der anderen Seite auf und lade sie ebenfalls zu einem Einzelgespräch ein. Sie und die andere Partei füllen anschließend online den HOUSE OF MEDIATION Anamnesebogen aus und wir treffen uns zu einem ersten gemeinsamen Gespräch. Nach diesem gemeinsamen Gespräch unterschreiben Sie und die andere Partei im Idealfall den Mediatonsvertrag.
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Entscheidung, voranzugehen!
Prüfen Sie in 2 Minuten, ob Mediation auch in Ihrem Fall Sinn ergibt.
Eignet sich eine Mediation auch bei mehr als zwei Parteien?
Ja, eine Mediation eignet sich auch bei mehr als zwei Parteien. In der Tat können beliebig viele Konfliktparteien teilnehmen – ohne Limit.
Eine Co-Mediation kann hier angebracht sein.
Was ist eine Co-Mediation?
Eine Co-Mediation ist eine Mediation mit mehreren Mediator:innen. Sie funktioniert nach dem selben Prinzip einer „normalen“ Mediation.
HOUSE OF MEDIATION kümmert sich bei Bedarf um geeignete Co-Mediator:innen.
Formale Fragen
Können Sie unbeteiligte Personen in Ihre Mediation begleiten?
An einer Mediation kann grundsätzlich jede Person zu Ihrer Unterstützung teilnehmen, von der Großmutter bis zum Rechtsanwalt. Voraussetzung ist dabei immer die Zustimmung der anderen Partei(en). Zu Beginn der Mediation werden alle Teilnehmer:innen der Mediation im Mediationsvertrag schriftlich festgehalten. Änderungen bedürfen der Schriftform und sind durch alle zustimmungspflichtig. Spontane Besucher:innen sind also nicht erlaubt.
Gleichwohl ist die Hinzuziehung von Expert:innen ein gängiges Verfahren.
Was sind Ihre Rechte vor, während und nach einer Mediation?
Als Nicht-Anwalt darf ich Ihnen weder vor, während noch nach der Mediation eine Rechtsberatung erteilen. Alle hier dargestellten Hinweise sind daher unter Vorbehalt, bedürfen Ihrer eigenen Verantwortung und sind durch Sie mit Ihrer Rechtsanwältin / Ihrem Rechtsanwalt zu besprechen.
Können innerhalb einer Mediation offenbarte Geständnisse in einem anschließenden Gerichtsverfahren verwendet werden?
Im Normalfall einigen sich die Konfliktparteien zu Beginn einer Mediation auf eine Vertraulichkeitsvereinbarung über alle innerhalb der Mediation geteilten Informationen. Die Mediatorin / der Mediator ist gesetzlich zur Vertraulichkeit verpflichtet.
Ist die Abschlussvereinbarung einer Mediation bindend?
Die Art der Abschlussvereinbarung, ob schriftlich oder mündlich bzw. stichpunktartig oder ausformuliert, ist Entscheidung der Konfliktparteien, d.h. in Ihrer Verantwortung. Für Verbindlichkeit benötigen Sie eine Abschlussvereinbarung in ausformulierter Schriftform und mit Unterschrift aller Medianden. Diese ist ein Vertrag und als solcher bindend.
Ist die Abschlussvereinbarung einer Mediation vollstreckbar?
Wird die Abschlussvereinbarung als Anwaltsvergleich oder als notarieller Vergleich abgeschlossen, ist sie vollstreckbar. Gleiches gilt für einen Vergleichsschluss bei einer anerkannten Gütestelle.
Wie verhält es sich mit Fristen, wie z.B. die Verjährung, für die Zeitdauer einer Mediation?
Mediationsvereinbarungen zwischen den Parteien und HOUSE OF MEDIATION beinhalten eine Stillhaltevereinbarung und eine Hemmung von Fristen. Für den Fall, dass Fristen aus rechtlichen Gründen nicht gehemmt werden können, ist eine Offenlegung im Mediationsvertrag vereinbart.
Wie verhält es sich mit der Vertraulichkeit der Assistenzkraft?
Die Assistenzkraft unterliegt dem MediationsG genau wie ich und ist der Verschwiegenheit verpflichtet. Daneben hat sie eine Vertraulichkeitserklärung unterschrieben, die sie zusätzlich bindet.
Was ist die Singapur Konvention zu Mediation?
Die Singapur Konvention zu Mediation ist ein gesetzlicher Rahmen der Vereinten Nationen über die Durchführung von Mediationen und der Vollstreckung von Mediationsvereinbarungen.
Wie kann es nach einer misslungenen Mediation weitergehen?
Im Fall einer fehlgeschlagenen Mediation können Sie ohne Einschränkung vor Gericht ziehen, als hätte keine Mediation stattgefunden.
Habe ich in einem an eine Mediation anknüpfenden Gerichtsverfahren eine Zeugenaussage durch den Mediator / die Mediatorin oder Assistenzkräfte zu befürchten?
Nein. Nach §4 Mediationsgesetz unterliegt jede Mediation einer Verschwiegenheitspflicht.
Persönliche Fragen
Wie arbeitet der Gründer mit seiner körperlichen Einschränkung?
Gibt es Besonderheiten aufgrund Ihrer körperlichen Einschränkungen in der Mediation mit Ihnen als Mediator?
Meine Stimme kann etwas belegt sein und ich spreche unter Umständen gelegentlich undeutlich. Vielleicht testen Sie selbst und schauen sich den Film zu mir an. Auch können Sie mich immer fragen – nein, ich bitte Sie sogar darum – wenn Sie etwas nicht verstehen. An meiner Seite ist immer ein Assistent unterstützend dabei.
Wie schreiben Sie während einer Mediation?
Meine Assistenzkraft schreibt für mich auf Anweisung. Zudem verfüge ich über ein ausgeprägtes Gedächtnis. Außerdem behalte ich es mir vor, Kund:innen vereinzelt selbst schriftlich tätig werden zu lassen.
Wie reisen Sie?
Je nach Reiseziel nutze ich ein Auto oder öffentliche Verkehrsmittel. In vielen Fällen, wie z.B. beim Fliegen, ist es notwendig die Reise vorher anzumelden. Dann verläuft alles gut.
Was sind die Qualifikationen des Gründers zum Mediator?
IHK-Grundausbildung
In über 200 Stunden qualifizierte ich mich zum Wirtschaftsmediator bei der IHK. Bei sich abwechselnden Dozent:innen, welche alle durch den Bundesverband MEDIATION anerkannte Ausbilder:innen sind, erlernte ich das Verfahren der Mediation und wie ich professionell mit Konflikten umgehe.
Die geschlossene Gruppe aus 18 Teilnehmer:innen dieses Kurses erlaubte einerseits die kontinuierliche Steigerung meiner Fähigkeiten ohne Unterbrechungen und andererseits das Vertrauen zu Selbstreflexion untereinander hinsichtlich herausfordernder Situationen aus der Praxis der Mediation.
Die unterschiedlichen Berufe und Fachrichtungen der Teilnehmer:innen gaben zudem Einblicke in die vielfältigen Einsatzbereiche für Mediationen.
Fortgeschrittenen Kurs (London)
In weiteren 40 Stunden vertiefte ich mein Wissen zu Mediation und bekam durch das renommierte Institut Centre for Effective Dispute Resolution und dessen Gäste Einblicke in die britische Mediationspraxis und internationale Konflikte.
Selbstreflexion und die Fähigkeit, die Interaktionen zwischen Konfliktparteien korrekt und schnell zu bewerten, spielten erneut eine wichtige Rolle in dieser Fortbildung.
Außergewöhnliche Lebensumstände
Mit meinem Wechsel auf eine Regel-Realschule bekam ich meine erste persönliche Assistenz – zwei Personen im Wechsel, die ausschließlich für mich da waren, d.h. mich im Schulalltag unterstützten und pflegten. Durch diesen Umstand lernte ich, Vereinbarungen zu treffen, die für meine Pflegekräfte und mich funktionsfähig und tragbar waren. Dabei stellte ich u.A. fest, dass eine getroffene Vereinbarung mit der einen Person nicht zwangsläufig für die andere Person in Ordnung war. Infolgedessen durfte ich die Techniken und Verfahren einer interessenbasierten Verhandlung erlernen und nutzen, ohne zu wissen, was ich da eigentlich tat. Später mit der Ausweitung meiner Pflege von der Schule zu einer 24h-Assistenz rund um die Uhr wuchs die Größe meines Teams an Assistenzkräften zu 6-8 Personen an. Objektive Kriterien waren jetzt nicht mehr wegzudenken. Daneben verstand ich, dass ich besser versorgt war, wenn in meinem Assistenzteam alle an einem Strang zogen und so machte ich erste Erfahrungen im Konfliktmanagement.
Wodurch zeichnen sich gute Mediator:innen abseits ihrer Qualifikationen aus?
Für mich zeichnen sich gute Mediator:innen durch ihre Würde für den Mitmenschen und sich selbst aus. In einer Konfliktsituation verfüge ich sodann sowohl über den nötigen Respekt als auch der entsprechenden Achtung vor meiner jeweiligen Konfliktpartei und ihrem Standpunkt, um einerseits empathisch auf sie als einzelne Person oder Partei zu reagieren und andererseits um auf Basis von gegenwärtigen Moralvorstellungen zu vermitteln.
Was ist die Philosophie des Gründers und wieso Mediation?
Jede Lebenserfahrung ist aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtbar und eine positive Lebenseinstellung macht eine schwierige Situation zumindest nicht schlimmer; im Gegenteil, meist wird sie dadurch einfacher zu meistern.
Was verbindet die Physik mit der Mediation?
Albert Einstein begründete im Jahr 1905 die Spezielle Relativitätstheorie. Ihm war aufgefallen, dass eine Person im Aufzug sich aus der eigenen Wahrnehmung nicht bewegt, sondern ausschließlich aus der Wahrnehmung einer beobachtenden zweiten Person. Verschiedene Wahrnehmungen führen also zu unterschiedlichen Ergebnissen, und gleiches gilt für die Mediation.
Wie vom Physiker zum Mediator?
Äußere Einflüsse, Leichtsinn und mein Bauchgefühl ließen mich diesen wundervollen Weg einschlagen.
Was ist Erfolg?
Erfolg ist für mich, einen Schritt näher an meinen Zielen zu sein, als ich es gestern gewesen bin.