Über mich

HOUSE OF MEDIATION verstehen

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Zielsetzung

HOUSE OF MEDIATION wurde gegründet, um Konflikte gesellschaftsfähig zu machen, sie wahrzunehmen, anzuerkennen und professionell mit ihnen umzugehen. In meinen Augen sind Konflikte per se weder negativ noch positiv, zunächst sind sie wertfrei. Ein Konflikt zeigt in erster Linie sich im Widerspruch stehende Positionen an. Die Gestaltung bzw. der Umgang mit Meinungsverschiedenheiten machen einen Konflikt destruktiv oder konstruktiv. Ich glaube, niemand streitet ohne Grund und an der friedvollen Beilegung eines Konflikts können wir wachsen. Dafür stelle ich mir Mediationskanzleien ähnlich wie Anwaltskanzleien vor. Ihre Aufgabe könnte es sein, diesen Gedanken auszubauen, um ein neues, besseres Bewusstsein zu Konflikten und dem Umgang mit ihnen zu schaffen.

Bislang gehört die Trennung einer privaten oder beruflichen Beziehung — vielleicht auch beides — sowie ein möglicher Anschluss-Termin vor Gericht aufgrund eines Konflikts zu unserem Alltag. Daneben gibt es die Beilegung eines Konflikts im Konsens. Die einvernehmliche Beilegung eines Disputs ohne eine rechtssprechende Gewalt könnte eine weitere Aufgabe einer Mediationskanzlei sein.

Es ist meine Vision, mit HOUSE OF MEDIATION Mediationskanzleien auf der ganzen Welt aufzubauen und Menschen mit einer ähnlichen Einstellung zu Konflikten zu unterstützen.

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Über den Gründer

Felix-Alexander Seiterle

Wie bin ich zur Mediation gekommen?

Sind wir nicht alle ein Leben lang regelmäßig in Konflikten involviert? Bereits in meiner Kindheit belasteten mich leichte Auseinandersetzungen. Insbesondere wenn der Gegenstand des Konflikts ich war, obwohl ich eigentlich nichts damit zu tun hatte.  Erfahrungen prägen einen und so habe ich mich entschieden, meine Erfahrung zu nutzen und Mediator zu werden.

Obgleich einer starken Lernkurve bin ich vereinzelt ein Kind geblieben und möchte dann vor Disputen davonlaufen. Zunächst liegt unter einem Konflikt verbrannte Erde, diese neu zu säen, kostet Energie und Kraft. Dabei hilft es auch mir als Mediator wenig, zu wissen, dass verbrannte Erde besonders nährstoffreich ist.

In einem Rollstuhl sitzend, erweist sich das Davonlaufen allerdings von Haus aus als schwierig. Darum behaupte ich, dass mir ein ganz besonderer Zugang zu Konflikten geschenkt worden ist. Ich habe gelernt: Die Angst in einen Konflikt zu gehen, kann und sollte durchbrochen werden!

In der Mehrheit aller Konflikte liegt ein Mehrwert – das heißt eine Synthesemöglichkeit der verschiedenen Interessen, die darauf wartet, gehoben zu werden! Ich spreche aus Erfahrung, sich diese Chance nicht entgehen zu lassen, die Verbesserung des Lebensstandards ist es wert!

Ein Konflikt verdient unsere ganze Aufmerksamkeit.

Qualifikation

Neben meinen persönlichen Konflikt-Erfahrungen qualifizierte ich mich in über 200 Stunden zum Wirtschaftsmediator bei der IHK. Bei sich abwechselnden Dozentinnen und Dozenten erweitere ich meine Kenntnisse durch verschiedene Blickwinkel und Schwerpunkte.

Die geschlossene Gruppe an Teilnehmerinnen und Teilnehmern erlaubte einerseits die kontinuierliche Steigerung meiner Fähigkeiten ohne Unterbrechungen und andererseits das Vertrauen zu Selbstreflektion untereinander hinsichtlich herausfordernder Situationen aus der Praxis der Mediation.

Die unterschiedlichen Herkunftsberufe der Teilnehmerinnen und Teilnehmern gaben zudem Einblicke in die vielfältigen Einsatzbereiche für Mediationen.

Gründergeschichte

Zeitlicher Überblick.

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2024

Abschluss „zertifizierter Mediator" nach deutschem Recht

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2023

Gründung HOUSE OF MEDIATION

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2023

Abschluss Westerhamer Wirtschaftsmediator (IHK)

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2022

Abschluss Physik B.Sc. (TUM)

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1995

Geburt in Nürnberg

Wissenswertes

über HOUSE OF MEDIATION

Vertiefende Gedanken im Logo

HOUSE OF MEDIATION ist „Kopfarbeit“. Von der konstruktiven Arbeit mit meinen Kundinnen und Kunden bis hin zur Gestaltung des Logos. HOUSE OF MEDIATION gründet sich auf 4 Säulen — oben in dem Logo sichtbar:

  • Hunger auf Konfliktklärung
  • Bedürfnis nach Fortschritt im Umgang mit Konflikten
  • Emsige Verfolgung eigener Ideale
  • Mut im Gang unerforschter Wege

Die darüber angeordneten Rundbögen verbinden diese 4 Säulen und versinnbildlichen die Leitprinzipien für Mediatorinnen und Mediatoren:

  • Allparteilichkeit
  • Unabhängigkeit
  • Neutralität

Mit der Farbe Braun verbinde ich Wohlbefinden. Braun ist die Mutter Erde. Braun repräsentiert für mich Stabilität, Sicherheit, genauso wie ein Dach über dem Kopf.

Mediationen gestalte ich nach diesen Vorsätzen!

Politische Haltung

HOUSE OF MEDIATION ist auch politisch neutral. Jede Bewegung, Parteizugehörigkeit und Meinung sind von ihrem Standpunkt aus gesehen Identitäten. HOUSE OF MEDIATION ist überparteilich.

Man kann nicht nicht kommunizieren.“ – Paul Watzlawick

Deshalb lieber konstruktiv!

Mitgliedschaften
Logo, Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt e.V.
Bundesverband Mediation
Logo, BVMID